Die WSB fuhr pünktlich um 6:27 Uhr los in Richtung Aarau. Zwar waren einige Turnerinnen und Turner noch ein bisschen verschlafen, aber alle haben das Tram erwischt und waren voller Vorfreude auf die bevorstehende Turnfahrt ins wunderschöne Glarnerland.

In Aarau sind wir das erste Mal umgestiegen und haben unsere Reise mit der SBB Richtung Zürich fortgesetzt, um anschliessend mit Bahn und Bus via Schwanden nach Obererbs zu gelangen. Härri und Sven wurden bei der Ämtliverlosung für die Aufgabe „Zmorge“ gezogen und haben dies souverän gemeistert. Neben Kaffee und Schoggigetränken gab es feinen selbst gemachten Speckzopf. Etwas später servierten André und Monika den Apéro, schenkten Weisswein aus und liessen die Chipssäcke zirkulieren.

Gestärkt in Obererbs angekommen, ging es zu Fuss den Höhenweg Richtung Ämpächli entlang. Im Restaurant erfüllte das dezimierte „Eine Runde Bezahl -Team“ mit Walter seine Pflicht. Nach dem Mittagessen war Action angesagt und so sausten wir mit den Mountaincarts den Berg hinunter bis zur Talstation der Sportbahnen Elm. Der Bus brachte uns nach Matten, wo wir unser Gepäck in der Materialseilbahn verstauen durften.  Unter erleichterten Bedingungen nahmen wir somit den Aufstieg zur Panoramahütte auf der Berglialp in Angriff. Die Aussicht bei der Unterkunft entschädigte für die Strapazen und das Bad im Hotpot mit Badezusatz „Stutenmilch mit Rosengeschmack“ lockerte wieder alle Muskeln. Heiri kochte für uns vorzügliche Älplermaccaroni zum Znacht und wir liessen den Abend bei Kartenspiel und Baden im Hotpot ausklingen.

Nach einer kurzen und windigen Nacht servierte uns Heiri das Morgenessen. Wir wurden angewiesen, mindestens soviel Butter auf das Brot zu schmieren, wie die Schiebe dick ist und der extra stark gebraute Kaffee mit möglichst viel Milch zu verdünnen. Schliesslich besässe Heiri eine Milchfarm und keine Kaffeefarm.Der „gemütliche Sonntagsmorgenspaziergang“ führte uns von der Berglialp über die Berglimatt, wo wir bei eindrücklichstem Bergpanorama einen kleine Pause machten, um genügend Energie für den Abstieg nach Mettmen zu tanken. Die wunderschöne Landschaft und die motivierten Gesichter wurden vom Fototeam Chantal und Sevérine festgehalten. Die Gondel brachte uns wieder ins Tal und mit Bus und Bahn ging es zurück nach Schöftland.

Vielen Dank an die Organisatoren Jan, Robin und Samuel für zwei körperliche anstrengende aber unvergessliche Tage und für die sicherlich nicht manipulierte Ziehung der verschiedenen Ämter währen der Turnfahrt. Das nächste Mal wäre ich übrigens auch gerne Jocker wie Fabian oder Hansruedi es waren. Das nur so nebenbei.

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-DS-