Die Vorfreude war gross, dass die Turnfahrt trotz Covid19-Virus durchgeführt werden kann. Doch wie das Jahr 2020 halt so ist, machte uns auch noch Petrus einen Strich durch die Rechnung und es fiel bis weit hinunter Schnee. Damit musste die ursprüngliche Planung über den Haufen geworfen werden und Philip organisierte die Turnfahrt in Windeseile um. Die gewünschte Gegend, das Tessin, konnte beibehalten werden, nur mussten wir weiter in den Süden, damit Wetter und Temperaturen für ein Wanderwochenende passten.

So startete am frühen Samstagmorgen eine kleine Gruppe in Schöftland mit dem Ziel Locarno. Unterwegs wurde reichhaltig gefrühstückt und danach der Apéro genossen. Von Locarno aus ging es Richtung Avegno im Maggiatal, von wo aus wir unsere Wanderung starteten. Zunächst ging es entlang einer Felswand hoch, um danach durch die Kastanienwälder zu wandern. Unterwegs machten wir Halt in einem Grotto und genossen ein kleines Tessinerplättli. Danach folgte der Abstieg nach Tegna, um mit der Centovallibahn nach Locarno zurückzukehren. Am Abend fuhren wir nach Ascona, um in der Osteria da Ketty e Tommy hervorragend zu dinieren.

Am Sonntag musste zunächst das Programm bestimmt werden. Schliesslich einigte man sich auf einen längeren Spaziergang. Entlang der Maggia liefen wir bis zum Delta, um danach die ganze Seepromenade von Locarno zu absolvieren. Unterwegs gab es in einem hübschen Restaurant Mittagessen und auch der Durst konnte gestillt werden. Da es noch eine Weile ging, bis es Zeit für die Heimreise war, entschlossen wir uns, zu Fuss bis nach Tenero zu laufen. Zwar zeigte uns Petrus mit einem kleinen Regenschauer doch auch hier noch die kalte Schulter, davon liessen wir uns aber keineswegs beirren.

Wie so oft in diesem Jahr, konnten wir uns auch bei der Durchführung der Turnfahrt in Improvisation üben. Doch auch in diesem Jahr war es eine gelungene Reise und ein herzliches Dankeschön geht an alle, die zu dieser Turnfahrt beigetragen haben.

-EL-